BASICS - ERP
Handbuch: Der rote Faden durch centron.net
Dieses Handbuch beschreibt die wichtigsten Schritte und Funktionen in centron.net, um den vollständigen Geschäftsprozess vom Kunden bis zur Rechnung effizient abzubilden.
1. Einstieg und Grundprinzip
- Nach dem Start von centron.net landest du auf dem Dashboard.
- Die Software ist modular aufgebaut. Wichtige Bereiche wie Adressstamm, Artikelverwaltung oder Bestellvorschlagsliste (BVL) werden über die Modulsuche geöffnet.
- Der „rote Faden“ beschreibt den Ablauf:
- Kunde anlegen
- Angebot erstellen
- Auftrag generieren
- Artikel beschaffen (BVL, Wareneingang, Kommissionierung)
- Lieferung (Lieferschein)
- Abrechnung (Rechnung)
- Sonderfälle (Abholschein, Gutschrift)
2. Kunde anlegen
-
Modul: Adressstamm öffnen.
-
Über Neuer Kunde wird automatisch eine freie Kundennummer vergeben.
-
Wichtige Pflichtfelder:
- Kundenname, Adresse, Postleitzahl, Ort, Land
- Hauptansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail
-
Nach dem Speichern stehen Anschrift und Ansprechpartner direkt für weitere Belege bereit.
3. Angebot erstellen
-
Ansprechpartner auswählen und Neues Angebot anlegen.
-
Standarddaten wie Datum, Liefer- und Zahlungsbedingungen werden automatisch gesetzt.
-
Artikel hinzufügen:
- Eigene Artikel aus der Artikelsuche
- Fremdartikel z. B. über ITscope oder Aegis importieren
-
Mengen und Preise anpassen.
-
Berichtsvorschau nutzen, anschließend speichern.
-
Exportmöglichkeiten:
- Per Mail versenden
- PDF-Export
- Ausdruck
Belegbearbeitung
-
Änderungen an Belegen nur über Neue Version möglich.
-
Funktionen:
- Position entfernen (Entf-Taste)
- Freitextposition hinzufügen (Einfügen-Taste oder Rechtsklick)
4. Vom Angebot zum Auftrag
- Angebot öffnen → Weiterverarbeiten → In Auftrag.
- Auswahl: Alle oder nur bestimmte Artikel übernehmen.
- Vorschau prüfen, Auftrag speichern.
5. Artikelverwaltung und Fremdartikel wandeln
- Modul: Artikelverwaltung öffnen.
- Über Aktionen → Artikel wandeln Fremdartikel in reguläre Artikel übernehmen.
- Warengruppe wählen (z. B. Hardware).
- Artikel wird mit Herstellerdaten und Beschreibung gespeichert.
6. Bestellvorschlagsliste (BVL)
Zwei Zugänge:
- Direkt über die Modulsuche → BVL
- Auftrag öffnen → BVL öffnen (zeigt nur Artikel dieses Auftrags)
- Lieferant auswählen und Bestellung erstellen.
- Kopfdaten füllen (z. B. Zahlungsart).
- Bestellung speichern.
7. Wareneingang
- Bestellung öffnen → Aktionen → Wareneingang erstellen.
- Bestellte Mengen übernehmen (alle oder einzeln).
- Seriennummern (falls nötig) erfassen.
- Speichern → Artikelbestand wird automatisch im Lager angepasst.
8. Kommissionierung
- Modul: Kommissionierung öffnen.
- Aufträge mit offenen Positionen anzeigen (Filter „unvollständig“).
- Positionen markieren und Stückzahlen kommissionieren.
- Ergebnis: Ware wird direkt dem Auftrag zugeordnet.
9. Lieferung (Lieferschein)
- Auftrag öffnen → Weiterverarbeiten → In Lieferschein.
- Alle Positionen übernehmen.
- Vorschau prüfen und speichern.
- Versandoptionen: E-Mail, Export, Ausdruck.
10. Abrechnung (Rechnung)
- Lieferschein öffnen → Weiterverarbeiten → In Rechnung.
- Artikel auswählen (meist alle übernehmen).
- Vorschau prüfen, Rechnung speichern.
- Versandoptionen wie bei Angebot und Lieferschein.
- Über den Belegverlauf lassen sich Angebot, Auftrag, Lieferschein und Rechnung nachvollziehen.
11. Sonderfälle
Abholschein
- Aus einem Lieferschein → Weiterverarbeiten → In Abholschein.
- Artikel auswählen, Report prüfen, speichern.
- Abholschein im Adressstamm abschließen, sobald er verarbeitet ist.
Gutschrift
-
Aus einer Rechnung → Weiterverarbeiten → In Gutschrift.
-
Artikel für die Gutschrift übernehmen.
-
Auswahlmöglichkeit:
- Nur geldwert: Kunde behält Ware, erhält Geld zurück
- Mit Warenrücknahme: Geld zurück, Ware geht zurück ins Lager
-
Gutschrift speichern und im Adressstamm abschließen.
12. Zusammenfassung
Kompletter Ablauf in centron.net:
- Kundenanlage
- Angebot → Auftrag
- Artikelbeschaffung (BVL, Wareneingang, Kommissionierung)
- Lieferung (Lieferschein)
- Abrechnung (Rechnung)
- Sonderfälle (Abholschein, Gutschrift)
- Alle Schritte sind modular aufgebaut und logisch miteinander verknüpft.
- Der Belegverlauf dokumentiert jederzeit die Prozesskette.